Technisches Lexikon



Manueller-Blitzbetrieb
Blitzbetrieb mit ungeregelter Lichtabgabe. Vom Blitzgerät wird die volle Lichtleistung abgegeben, sofern keine Teillichtleistung eingestellt ist.



Manueller Zoom
Die Zoom-Position des Hauptreflektors und damit die Ausleuchtung des Blitzgerätes kann von Hand der Objektivbrennweite angepasst werden.


Motor Zoom
Die Zoom-Position des Hauptreflektors und damit die Ausleuchtung des Blitzgerätes wird automatisch der Objektivbrennweite angepasst.


P-TTL
Moderne Weiterentwicklung der TTL-Blitzsteuerung mit Messvorblitz-Technik bei Pentax- und Samsung-Kameras.


REAR
Synchronisation auf den 2. Verschlussvorhang für natürlichere Wischeffekte bei längeren Verschlusszeiten.Remote-BetriebEin Remote-System besteht aus einem Master- oder Controller-Blitzgerät an der Kamera und einem oder mehreren Slave-Blitzgeräten. Das Slave-Blitzgerät wird vom Master- oder Controller-Blitzgerät drahtlos ferngesteuert. Bei einem Master-Blitzgerät trägt, im Gegensatz zueinem Controller-Blitzgerät, das Blitzlicht zur Belichtung bei.


SCA-3002-Adapter-System
Für System-Kameras mit digitaler bzw. analoger Datenübertragung zwischen Kamera und Blitzgerät. Durch die Verwendung eines SCA-Adapters aus dem System SCA 3002 stehen in Abhängigkeit vom Kameratyp mit Blitzgerätenaus dem System SCA 3002 zahlreiche zusätzliche System-Blitzfunktionen zur Verfügung. Die Firmware eines SCA-Adapters aus dem System SCA 3002 ist für zukünftige Kameras über den Metz Service updatefähig.


SCA-300-Adapter-System
Für System-Kameras zur Anpassungan Blitzgeräte des Systems SCA 3002 bzw. SCA 300. Je nach Kameratyp werden vom System SCA 300 nicht alle System-Blitzfunktionen unterstützt.


Schwenkreflektor
Für indirektes Blitzen horizontal und vertikal schwenkbar.
Für indirektes Blitzen vertikal schwenkbar.


Slave-Betrieb
Ein integrierter Sensor ermöglicht drahtlosen Slave-Blitzbetrieb in Kombination mit einem Master- bzw. Controller-Blitzgerät. (>>> Remote Betrieb)


Stroboskop-Betrieb
Manuelle Blitzbetriebsart für Blitzfolgen in wählbarer Intensität, Frequenz und Blitzanzahl, z.B. für Effektaufnahmen und Bewegungsstudien.


Summer
Zusätzliche akustische Statusmeldungen für Blitzbereitschaft, Blitzbelichtungskontrolle sowie Warntönekönnen aktiviert werden.


Teillichtleistungsbetrieb
Manueller Blitzbetrieb mit ungeregelter Lichtabgabe. Durch das Einstellen einer Teillichtleistung am Blitzgerätkann die Lichtabgabe bzw. Leuchtdauer des Blitzgerätes gezielt der Aufnahmesituation angepasst werden.


TTL-Betrieb
Während der Aufnahme wirddas Blitzlicht durch das Objektiv (TTL = through the lens) von einem Sensorin der Kamera gemessen. Die Lichtabgabe des Blitzgerätes wird beendet, sobald das Motiv korrekt belichtet ist.


TTL-Aufhellblitzsteuerung
Reduziert zu hohe Motivkontraste (z.B. zum Aufhellen dunkler Schattenpartien bei praller Sonne).


USB
Schnittstelle zum Firmwareupdate via Internet.


Wake-up
Durch Antippen des Kameraauslösers können Blitzgeräte wieder aktiviert werden, wenn sich diese nach längeren Aufnahmepausen im energiesparenden Standby-Zustand befinden. (>>> Automatische Geräteabschaltung)


Weitwinkelvorsatz
Vergrößert den Leuchtwinkeldes Blitzgerätes. In Abhängigkeit vom Typ des Blitzgerätes ist der Weitwinkelvorsatz integriert oder aufsteckbar als Zubehör erhältlich.


Zoom Size
Automatische Anpassung der Anzeige der Reflektorposition des Blitzgerätes an die Bildaufnahme-Chips bei Digitalkameras.


Zweitreflektor
Zum Aufhellen von Schlagschatten im Nahbereich, die beim indirekten Blitzen entstehen.


ADI
Moderne Weiterentwicklung der TTL-Blitzsteuerung bei Sony Alpha und Konica-Minolta-Kameras, bei der z.B. die Entfernungsdaten zum Motiv zusätzlich in die Blitzbelichtung eingehen.



AF-Messblitz
Ein im Blitzgerät integriertes Autofokus-Hilfslicht (AF-Messblitz) unterstützt automatisch bei geringem Umgebungslicht den zentralen Autofokus-Sensor
der Kamera. Bei einem Mehrzonen-AFMessblitz werden dabei auch dezentrale AF-Sensoren unterstützt.


Automatische Geräteabschaltung
Bei längeren Aufnahmepausen wird das Blitzgerät automatisch in einen energiesparenden Standby-Zustand geschaltet um eine Entladung der Stromquellen zu verhindern (Auto-Off). Durch die Wake-Up-Funktion (>>> Wake-Up-Funktion) wird das Blitzgerät z.B. beim Antippen des Kameraauslösers wieder aktiviert.


Automatik-Blitzbetrieb
Ein im Blitzgerät integrierter Fotosensor misst während der Aufnahme die Blitzbelichtung des Motivs und beendet automatisch die Lichtabgabe sobald das Motiv korrekt belichtet ist.



Belichtungskontrollanzeige
Die Belichtungskontrollanzeige o.k. erfolgt am Blitzgerät nach der Aufnahme, wenn das Motiv im Automatikoder TTL-Blitzbetrieb korrekt belichtet wurde.



Blitzbereitschaftsanzeige
Die Blitzbereitschaftsanzeige leuchtet auf, wenn im Blitzkondensator des Blitzgerätes genügend Energie für die Aufnahme zur Verfügung steht.



D-TTL
Moderne Weiterentwicklung der TTL-Blitzsteuerung mit Messvorblitz-Technik bei Nikon- und Fujifilm-Kameras.



3D und D-TTL-3D
Bei der 3D-TTL (Nikon) und D-TTL-3D Blitzsteuerung werden zusätzliche Daten, wie z.B. die Entfernung zum Motiv, bei der Blitzbelichtung berücksichtigt.



Dot–Matrix-Display mit Softkeys
Individuelle Anpassung der Displayanzeige an das Kamerasystem und den Betriebszustand für eine optimale und selbsterklärende Bedienung des Blitzgerätes über Softkeys.



E-TTL
Moderne Weiterentwicklung der TTL-Blitzsteuerung mit Messvorblitz-Technik bei Canon EOS- und PowerShot-Kameras.



E-TTL II
Bei der E-TTL II - Blitzsteuerung werden zusätzliche Daten, wie z.B. die Entfernung zum Motiv und die Leitzahl des Blitzgerätes, bei der Blitzbelichtung berücksichtigt.


Einstelllicht = Modelling Light

Das Einstelllicht ist ein Stroboskoplicht mit hoher Blitzfrequenz von einigen Sekunden Dauer. Mit diesem „Quasi-Dauerlicht“ kann vor der Aufnahme die Lichtverteilung und Schattenbildung am Motiv geprüft werden.



Extended Zoom
Bei Motor-Zoom-Betrieb leuchtet der Hauptreflektor das Motiv um eine Reflektorposition weiter als erforderlich aus. Dadurch sorgt in Räumen zusätzliches Streulicht für eine weichere Ausleuchtung des Motivs.


Flash Bracketing
Blitzbelichtungsreihe mit drei Aufnahmen von unterschiedlicher Blitzbelichtung: Minus-Korrekturwert, ohne Korrekturwert und Plus-Korrekturwert.



HSS - Kurzzeitsynchronisation
Mit der Kurzzeitsynchronisation HSS kann mit Verschlusszeiten geblitzt werden, die kürzer als die Blitzsynchronzeit der Kamera sind. Dadurch werden bei großer Umgebungshelligkeit Blitzlicht-Aufnahmen mit weiten Blendenöffnungen möglich, z.B. um die Schärfentiefe bei Portrait-Aufnahmen zu begrenzen.



i-TTL
Moderne Weiterentwicklung der TTL-Blitzsteuerung mit Messvorblitz-Technik bei Nikon- und Fujifilm-Kameras.



i-TTL-BL
Bei der i-TTL-BL-Blitzsteuerung werden zusätzliche Daten, wie z.B. die Entfernung zum Motiv, bei der Blitzbelichtung berücksichtigt.



Key Funktion
Verriegelung der Bedienelemente. Schützt vor unbeabsichtigtem Verstellen.



LCD/LED Anzeige
Informiert über die vorgenommenen Betriebsarten und Einstellungen. (>>> Dot-Matrix-Display)



Leitzahl
Die Leitzahl ist die Kennzahl für die Lichtleistung eines Blitzgerätes. Sie ist abhängig von der eingestellten Lichtempfindlichkeit ISO und (bei Zoom- Reflektoren) von der Reflektorposition, sowie von eventuell verwendeten Reflektorvorsätzen (z.B. Weitwinkel- oder Televorsatzscheibe). Bei Kurzzeitsynchronisation HSS ist die Leitzahl zusätzlich von der Verschlusszeit abhängig.